Maskenpflicht

Maskenpflicht

Die Pandemie hat nach wie vor die ganze Welt im Griff. 

Wir dürfen wieder im Studio arbeiten und tun das auch gerne. Das Studio ist nicht sehr groß. Auch wenn das Gesetz manche Regeln schon nicht mehr vorsieht, möchten wir zu Ihrer und unserer Sicherheit, einige Regeln noch eine Weile beibehalten: 

– Es gilt die  2G-Regel (geimpft oder genesen).
– In unseren Räumlichkeiten gilt nach wie vor Maskenpflicht.
– Bitte desinfizieren Sie sich ausgiebig die Hände.
– Halten Sie bitte Abstand.
– Bis auf Weiteres darf nur eine Person den Hund begleiten.

Wir hoffen auf Ihr Verständnis, nur gemeinsam können wir diese schwierige Zeit meistern. 

Wir freuen uns auf Sie und Ihren vierbeinigen Freund. 

Die Besten gehen immer zu früh

Die Besten gehen immer zu früh

Wer meinen Max kannte weiss, dass er mein Lebenshund war, der mich durch harte Zeit begleitet hat. Er war mein Seelchen. Mein zweites Ich. Mein LEBEN.

Als er mit 14 Jahren und 21 Tagen in der Klinik lag und ich ihn besuchte, wusste ich sofort, dass er da war, der Moment vor dem ich mich so viele Jahre fast panisch gefürchtet habe. Schon 2 Tage hatte er um sein Leben gekämpft und als man ihn mir auf einem Tisch liegend in den Raum brachte und ich in seine grosse dunklen Augen blickte war mir sofort klar was diese Augen für einen Botschaft überbrachten. Mein über alles geliebter Hundeschatz war an seinem Lebensende angekommen. Seine Augen sagten: „Mama ich kann einfach nicht mehr!“

Auch jetzt, 2 Jahre später sitze ich hier und weine um meinen Hund, meinen Partner, meinen Jagdbegleiter, meinen allerbesten Freund. Max war ein absoluter Ausnahmehund.

Ich hoffe wir sehen uns irgendwann wieder.

Dieses Foto von Butz habe ich vor ein paar Wochen gemacht und fand es eine wundervolle Idee meine beiden Jungs auf diesem Bild für immer zu vereinen. Es hängt heute in Lebensgrösse in meinem Schlafzimmer. Schade, dass sich die beiden nie persönlich kennenlernen konnten. Butz hätte so viel von Max lernen können.

 

Warum ich bestimmte Rassen nicht fotografiere

Warum ich bestimmte Rassen nicht fotografiere

Die Antwort auf die Frage warum ich bestimmte Hunderassen nicht fotografiere ist einfach: Ich lehne es ab Qualzuchten zu unterstützen.

Brachycephale Rassen halte ich grundsätzlich für Tierquälerei. In den Niederlanden ist es mittlerweilen glücklicherweise so, dass die Zucht von Möpsen und anderen kurzköpfigen Rassen generell per Gesetz verboten ist. Auch in Deutschland gehen Tierärzte auf die Barrikaden, aber die Regierung verbietet diese Tierquälerei offenbar (noch) nicht. Professor G.U. Oechtering, Direktor der Kleintierklinik der Uni Leipzig, fordert seit Jahren staatliche Regelungen sowohl für Zuchtverbote als auch für die Importe kurzköpfiger Rassen. Bisweilen ohne Erfolg.

Ich habe schon mit vielen Tierärzten über dieses Thema gesprochen und alle haben die gleiche Meinung: Solche Rassen gehören abgeschafft. Viele behandeln bzw. operieren brachycephale Rassen gar nicht mehr. Die Besitzer geniessen zudem bei vielen Tierärzten kein gutes Ansehen.

Komischerweise höre ich von Halter dieser Rassen aber immer das Gleiche: „MEIN HUND IST GESUND“… Nein, auch Ihr Hund ist nicht gesund. Auch Ihr Hund kann nicht frei atmen, und nein, das Schnarchen ist nicht süss, sondern QUÄLEREI!

Brachycephalie, also die breite, runde Ausformung des Schädels, bis hin zum Rundkopf und Verkürzung der Kiefer- und Nasenknochen, kann zu vielen, schwerwiegenden Schäden führen. Um nur ein paar wenige zu nennen: Schwergeburten (Kaiserschnitt nötig), verzwergte Rassen neigen zu Gehirntumoren und Hydrocephalus; Atembeschwerden, Erstickungsanfälle, Sauerstoffmangel, Kreislaufzusammenbrüche, Störung der Thermoregulation (Tiere sind hitzschlaggefährdet), Schluckbeschwerden. Wenn die Augen hervortreten (z. B. Chihuahua, Mops) Verletzungsgefahr, Augäpfel fallen aus der Augenhöhle, ausgeprägter Vorbiss mit ungenügender Gebissfunktion.

Ich unterstütze keine Tierquälerei und daher werde ich auch in Zukunft keine dieser betroffenen Rassen fotografieren.

Mehr Infos zum Thema finden Sie auf den folgenden beiden Flyern der Bundestierärztekammer und der FVE.

1 Jahr

1 Jahr

​Mein kleiner Hund …

 
Unfassbar wie schnell die Zeit vergeht. Ich habe Dich doch gerade erst in dem Haufen wuseliger, kleiner Hundekinder ausgesucht? Und jetzt bist Du schon ein Jahr alt? Als Du heute vor einem Jahr geboren wurdest, habe ich mit Mäxchen im Wald getobt und hätte niemals gedacht, dass er in weniger als 4 Wochen nicht mehr bei mir sein würde, und ich in ein tiefes Loch falle.
 
Als ich Dich das erste Mal sah, warst Du gerade 4 Wochen alt und ein ganz zierlicher, kleiner Junge. Trauer und Glück lagen so nah beieinander an diesem Tag. Auch wenn Du noch nicht mit nach Hause konntest, hast Du mir die folgenden 4 Wochen ohne vierbeinigen Freund etwas erträglicher gemacht. Die Vorfreude war da, auch wenn sie immer wieder von einem schlechten Gewissen Max gegenüber überschattet wurde.
 
Als der Tag dann kam und wir Dich endlich nach Hause holen konnten, war ich so aufgeregt, dass ich die ganze Nacht kein Auge zugemacht hatte und um 4 Uhr aufgestanden bin. Mein letzter Spaziergang am Main begann schon lange bevor die Sonne sich zeigte. Es war Traumwetter. Beim Frühstück bekam ich keinen Bissen runter. Und dann war er endlich da, der Moment als ich Dich wieder im Arm halten konnte. Die 5 Stunden Heimfahrt hast Du komplett verschlafen, und ich dachte schon: Oh je, ich wollte doch keinen Langweiler…
 
Kaum zu Hause angelangt war klar: Du bist alles aber kein Langweiler. Du wurdest Deinem Namen gleich gerecht 😉 Bis heute kennst Du nur AN und AUS. Aber nichts dazwischen!
 
Du kleiner Kerl hattest es anfangs nicht leicht als Max´s Nachfolger. Du bist in riesige Fussstapfen getreten.
Ich weiss, ich war nicht immer fair zu Dir – habe viel zu viel verlangt und vorausgesetzt. 1. Schweissfährte mit 8 Wochen, 1. Apportversuche mit 9 Wochen. Sitz, Platz und Bleib in Rekordzeit. Und irgendwann hast Du einfach zugemacht und wolltest nicht mehr. Richtig so! Es war viel zu viel auf einmal.
 
Wir haben dann ein paar Gänge zurückgeschaltet und sind mehr und mehr ein Team geworden. Du kleiner Entdecker willst lernen! Du hast es immer mehr geschafft mich um Deine grossen Pfoten zu wickeln. Mit viel Liebe, und am Ende doch mit Geduld, sind wir heute an einem Punkt der mich sehr stolz auf das erste Jahr zurückblicken lässt. Du hättest sicher eine tolle VJP gelaufen gäbe es da nicht Corona.
 
Jeden Sonntag besuchen wir Max zusammen im Wald. Und ich staune immer wieder, wie Du schon ganz selbstverständlich an der Wegkreuzung abbiegst, zu seinem Baum rennst und Dich ohne Kommando ablegst, als wüsstest Du ganz genau, dass wir dort ein paar Minuten innehalten und ich Max von Deinen neuesten Entwicklungen erzähle. Ich bin sicher, er ist froh, dass Du bei mir bist und auf mich aufpasst! Ein Leben ohne Hundekind kann ich mir einfach nicht mehr vorstellen.
 
Butz, ich bin so stolz auf Dich. Du bist ein toller, junger Hund! Ich freue mich auf all die Zeit die uns gemeinsam noch bevorsteht. Und heute kann ich sagen: Ich habe Dich nicht mehr „nur“ lieb.
 
Heute möchte Dir zum allerersten Mal sagen: ICH LIEBE DICH ❤️
Fotografie auf kleinen Abwegen

Fotografie auf kleinen Abwegen

Im Juli 2019 rief mich Herr Wolfgang Müller von MP Landschaftsarchitekten aus Willich an. Er bat mich Fotos von einem seiner Projekte für einen Wettbewerb zu machen.

Der Wettbewerb lautete: „Gärten des Jahres – die 50 schönsten Privatgärten“.

Im August 2019 stand dann fest, dass das Projekt es in das Buch geschafft hat. Diese Woche wurde das Buch durch den Callwey Verlag feierlich im Schloss Dyck vorgestellt und die Preise wurden verliehen.

(Das Titelbild des Buches stammt nicht von mir!!! Fotografin des Titelbildes ist von Claudia Below aus der Schweiz.